Der Wissenschaftsjournalismus umfasst die journalistische Berichterstattung über wissenschaftliche Entwicklungen und Diskurse. Journalisten dieses Fachbereichs vermitteln zwischen den Wissenschaften und den Print-, Online- sowie Rundfunk-Medien, das heißt den Massenmedien. Schwerpunktthemen im Wissensjournalismus bilden unter anderem Bereiche der Technik, der Natur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften. Detailliert und faktisch erklären die Journalisten wissenschaftliche Erkenntnisse und gewichten sowie veranschaulichen ihre Bedeutung. Weiterhin machen sie wissenschaftliche Debatten transparent.
Die Robert Bosch Stiftung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die BASF AG haben die Initiative Wissenschaftsjournalismus ins Leben gerufen. Diese hat zum Ziel, die wissenschaftsjournalistische Berichterstattung in Deutschland zu stärken. Programme für Einsteiger, Seminare zur Weiterbildung, Unterstützung bei der Recherche, Studienreisen und weiterhin das jährlich stattfindende Forum „Wissenswerte“ sollen dabei helfen. Weitere Informationen über die Initiative Wissenschaftsjournalismus sind hier zu finden: http://www.initiative-wissenschaftsjournalismus.de
Die Technische Universität Berlin bietet den berufsbegleitenden Masterstudiengang Wissenschaftmarketing an. Dieser richtet sich an Wissenschaftler und verbindet Kommunikations- und Marketingkompetenzen mit Themen wie Wissenschaftsjournalismus und Markenbildung. Informationen zum Studiengang Wissenschaftsmarketing: http://www.tubs.de/main/master
In zweitägigen Seminaren, angeboten von der Akademie für Publizistik in Hamburg, lernen Wissenschaftsjournalisten, wie man Themen richtig aufspürt und einschätzt, wie man recherchiert und eventuelle Fallstricke beim Texten vermeidet. Journalisten erfahren außerdem, wie man Quellen richtig prüft und Studien einschätzt sowie bewertet. Guter und verständlicher Ausdruck stehen ebenfalls auf dem Trainingsprogramm. Weitere Informationen: http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/liste/print-medien/details/wissenschaftsjournalismus-1
Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten im Wissenschaftsjournalismus gibt es darüber hinaus zahlreiche andere. Interessenten können sich auf den Seiten der Initiative Wissenschaftsjournalismus umfangreich über so genannte Ad-hoc-Stipendien für wissenschaftsjournalistische Rechercheprojekte informieren. Für die dort vorgestellten Projekte können sich Interessenten ganzjährig bewerben. Über die Aufnahme entscheidet eine Jury aus namhaften Wissenschaftsredakteuren. Eine Entscheidung erfolgt dann innerhalb von vierzehn Tagen. Informationen: http://www.initiative-wissenschaftsjournalismus.de