Der Journalismus hat vielfältige und unterschiedliche Aufgaben. So trägt er vor allem zur öffentlichen Meinungsbildung bei und wird aus diesem Grund oft als „Vierte Gewalt“ des Staates bezeichnet. Die Hauptaufgaben des Journalisten umfassen das Recherchieren und Redigieren, Dokumentieren und Präsentieren sowie die Organisation.
Im Journalismus gilt es drei verschiedene Ebenen zu unterscheiden: die gesellschaftliche, die organisatorische und die so genannte Akteursebene.
Auf gesellschaftlicher Ebene charakterisiert sich der Journalismus durch die intensive und professionelle Beobachtung der Gesellschaft. Er bringt neue, faktische und relevante Themen an die Öffentlichkeit. Dieser Journalismus unterscheidet sich hier eindeutig von Werbung, der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) und von der Literatur.
Die organisatorische Ebene beinhaltet die Produktion journalistischer Kommunikation mit Neuigkeit (Ereignisse liegen in der nahen Vergangenheit), Faktizität (tatsächliche Ereignisse) und Relevanz (Wichtigkeit für die Zielgruppe eines bestimmten Mediums). Dies unterscheidet den Journalismus von Medien mit fehlender Periodizität (zum Beispiel Bücher) und fehlender Faktizität (zum Beispiel Spielfilme).
Die Akteurs-Ebene umfasst das hauptberufliche Arbeiten eines Journalisten, der mehr als http://www.wissenschaftsjournalismus.de/wp-admin/post-new.php?post_type=postdie Hälfte seiner Einkünfte aus journalistischem Arbeiten bezieht.
Der Begriff Journalismus unterscheidet sich von dem der Journalistik. Letzterer bezeichnet das wissenschaftliche Beschäftigen mit dem Journalismus. Hierzu zählen unter anderem auch die Bereiche Medienwissenschaft und Kommunikationswissenschaft.